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Fensterwelt die Verkaufsseite für Fenster und Türen als Werksverkauf:

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Fachbegriffe um Bauelemente

Technische Fachbegriffe  um die Fenster und Türenwelt

Abstandhalter

Fensterbauteile, die den Übergang zwischen Glasfläche und Rahmenprofil bilden

Abstandhalter

Als Abstandhalter werden die Fensterbauteile bezeichnet, die den Übergang zwischen Glasfläche und Rahmenprofil bilden. Sie sind auch für den Abstand zwischen den einzelnen Glasflächen einer Mehrfachverglasung verantwortlich, daher der Name. Um einen guten U-Wert zu erreichen und Wärmeverluste am Randverbund deutlich zu minimieren werden moderne Abstandhalter nicht mehr aus Aluminium gefertigt, sondern aus flexiblem Strukturschaum, Composite Kunststoff oder kunststoffummanteltem Edelstahl. Solche kommen zum Einsatz, wenn ein Fenster mit sogenannter „warm edges“  also „Warmer Kante“ produziert werden soll. Fenster im Passivhausstandard sind nur mit solchen modernen Abstandhaltern möglich.

Anschlagdichtung

innen und/oder außen am Anschlag des Fensterprofils angebrachte Dichtung

Anschlagdichtung

Fenster oder Türen sollen gegen Regen, Wind, Lärm und auch gegen die Einbrecher schützen. Alle diese Ziele bedienen die Falzdichtungen, bei denen es zwischen den Anschlagdichtungen und den Mitteldichtungen unterschieden wird. Die meisten Fenster oder Balkon- bzw. Terrassentüren sind mit beiden Arten der Abdichtung ausgestattet. Die Dichtungen bestehen aus einem elastischen und widerstandsfähigen Kunststoff. Eine Anschlagdichtung wird innen und/oder außen am Anschlag des Fensterprofils angebracht. Die Dichtung schließt lückenlos den Spalt zwischen dem Fensterflügel und Fensterrahmen und verhindert das Eindringen von kalter Außenluft sowie lässt die Wärme aus dem Raum nicht entwischen. Des Weiteren erhöht die Anschlagdichtung die Lärmschutzwerte der Fenster und Türen. Dank der besonderen Konstruktion der Falzdichtungen wird das Wasser, ob Kondenswasser oder eingedrungenes Regenwasser, effektiv nach außen geleitet.

Bautiefe

Bestimmungsmaß beim Einbau von Fenstern und Türen, die Stärke des Profils in Millimetern

Unter Bautiefe versteht man im Fenster- oder Türbau die Tiefe der Rahmenkonstruktion, die diese im Mauerwerk benötigt. Sie wird in Millimeter angegeben und beträgt bei modernen, dreifach verglasten Fenstern mindestens 70 Millimeter, oft aber auch schon 90 Millimeter. Ältere Fenster haben meist eine geringe Bautiefe. Beim Austausch von Fenstern muss beachtet werden, dass moderne, mehrfachverglaste Fenster eine höhere Bautiefe haben als die alten, die ersetzt werden.

Beschlag

die Bauteile, die das Öffnen und Schließen des Fensters ermöglichen

Als Beschläge werden im Fensterbau die Bauteile bezeichnet, die das Öffnen und Schließen des Fensters ermöglichen. Sie umfassen somit die Verriegelungsvorrichtung an der zu öffnenden Seite des Fensterflügels und die notwendigen Gegenstücke in der Zarge sowie die Scharniere auf der gegenüberliegenden Seite des Fensterflügels. Auch die gesamte Mechanik, die es erlaubt einen Fensterflügel zu öffnen, beim Dreh-Kippfenster zu drehen oder auch zu kippen, zählt zum Beschlag. Der Fenstergriff, mit dem ein Beschlag bedient wird, zählt in fachmännischer Nomenklatur nicht zum Beschlag, wird aber oft ebenfalls mit „gemeint“ wenn von Beschlägen gesprochen wird.

Dekorfolie

Folienbeschichtung für Fensterrahmen

Die kontinuierlich wachsende Nachfrage nach farbigen Fenstern und die zunehmende Bandbreite an Dekorvarianten eröffnet Architekten und Bauherren vielfältige Möglichkeiten. Die Oberflächen der Kunststofffenstern werden mit sogenannten Dekorfolien überzogen und können ein- oder beidseitig foliert werden. Auch lassen sich die Rahmen innen und außen unterschiedlich gestalten. Damit könnenSie mit Fenstern und Türen sowohl im Innenraum als auch in der Fassade ansprechende gestalterische Akzente legen.

Je nach Geschmack lassen sich die Fensterrahmen mit einer Folie verkleiden, die z.B. die natürliche Holzoptik widerspiegelt.Mit der täuschenden Optik und der Ähnlichkeit zu den echten Holzfenstern haben sie den Vorteil, dass sie nicht den hohen Pflegeaufwand weder geschliffen noch neu lackiert werden zu müssen, bedürfen.

Die Fensterrahmenfolie ist äußerst strapazierfähig, robust, UV- und witterungsbeständig. Sie bleicht mit der Zeit nicht aus und der Rahmen verändert über die gesamte Lebensdauer des Fensters sein Aussehen nicht.

Die Wahl der Fensterfarben richtet sich natürlich zum einen nach der Hausoptik und zum anderen nach bestehenden Bauvorschriften in einigen Ortschaften. Gesetzliche Vorgaben betreffen auch Gebäude, die bereits unter Denkmalschutz stehen. Bei der Modernisierung von Altbauten dürfen oft die Fassaden visuell nicht verändert werden, jedoch finden sich unter unseren Fensterrahmenfolien genügend Farbvarianten.

DIN

Deutsche Industrie Normen

Die DIN-Normen sind ein vom Deutschen Institut für Normung erarbeiteter freiwilliger Standard und nicht unmittelbar verpflichtend. Diese Empfehlungen basieren auf Untersuchungsergebnissen aus Technik, Wissenschaft und Erfahrungen und sorgen für einen Abbau von technischen Handelshemmnissen. Aufgrund der europaweiten Angleichung von Normen erfolgen immer wieder Überarbeitungen oder Erneuerungen, auch im Fenstersektor.

Die deutsche Normungspolitik ist international ausgerichtet. Nur durch die Arbeit bei DIN bekommen die deutschen Experten Zugang zu Entscheidungsprozessen in den übernationalen Normungsgremien.

Auf internationaler Ebene erarbeitete Standards sind zum Beispiel ISO-Normen oder die europäischen Normen EN.

In dem folgenden Abschnitt werden nur einige DIN-Normen aufgelistet, die in den Produktbeschreibungen auf der Internetseite von Fensternorm GmbH zu finden sind:

–     DIN EN 673 – Glas im Bauwesen – Bestimmung des Wärmedurchgangskoeffzienten (U-Wert) – Berechnungsverfahren

–     DIN EN 410 – Glas im Bauwesen – Bestimmung der lichttechnischen und strahlungsphysikalischen Kenngrößen von Verglasungen

–     DIN EN ISO 10077 – Wärmetechnisches Verhalten von Fenstern, Türen und Abschlüssen – Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten

–     DIN EN 1627- Türen, Fenster, Vorhangfassaden, Gitterelemente und Abschlüsse – Einbruchhemmung – Anforderungen und Klassifizierung

–     DIN EN 13501-1- Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten

–     DIN EN 1627 – Türen, Fenster, Vorhangfassaden, Gitterelemente und Abschlüsse – Einbruchhemmung – Anforderungen und Klassifizierung

Edelgas

Gasfüllung in den Scheibenzwischenräumen

Die Edelgase Argon oder Krypton werden verwendet um bei Doppel- oder Mehrfachverglasungen die Scheibenzwischenräume zu füllen. Die Gase erreichen eine um etwa zehn Prozent bessere Dämmleistung gegenüber in den Zwischenraum gefüllter, getrockneter Luft. Krypton ist wesentlich teurer, erreicht aber die gleiche Dämmleistung wie Argon schon bei geringeren Scheibenzwischenräumen, weshalb es bei Mehrfachverglasungen zum Einsatz kommt, bei denen eine möglichst geringe Bautiefe eine Rolle spielt. Auch im Schallschutz erreichen die Edelgase einen besseren Effekt als Luft.

einbruchhemmende Fenster

Fenster, die neben den üblichen Funktionsaufgaben Einbruchsversuchen einen definierten Widerstand entgegensetzen.

Einbruchhemmung ist die Eigenschaft eines Fensters dem Versuch, sich gewaltsam Zutritt in den zu schützenden Raum zu verschaffen, Widerstand zu leisten. Die europäische Norm DIN EN 1627 legt die Anforderungen und die Klassifizierung der einbruchhemmenden Eigenschaften von Türelementen, Fenstern, Vorhangfassaden, Gitterelementen und Abschlüssen fest. Sie gilt sowohl für Öffnungsarten wie Drehen, Kippen, Falten, Drehkippen, Schwingen, Schieben und Rollen, als auch für nicht öffnende Konstruktionen. Um mögliche Schwachstellen zu erkennen, wird die Gesamtkonstruktion bestehend aus Rahmen, Glas, Schließbeschlag usw., geprüft. Eine quantitative Bewertung des Widerstandes, den ein Bauprodukt gegenüber Einwirkung aushält, erfolgt durch Einteilung in sechs Widerstandsklassen. Diese wiederum legen die Widerstandszeiten, Tätertypen und weiteren Eckdaten, wie beispielsweise den Werkzeugumfang, fest.

Einbruchschutzfenster besitzen einige Merkmale, die einen Einbruch verhindern können wie beispielsweise Beschläge mit Pilzkopfzapfen, Verankerungen im Mauerwerk an unterschiedlichen Rahmenstellen, durchbruchhemmende Verglasung, abschließbare Griffe, Fenstersicherungen wie Sperrriegel oder Stangenschloss. Die Anschaffung eines neuen einbruchsicheren Fensters muss nicht immer erfolgen, denn auch bestehende Fenster können nachgerüstet werden.

Energieeinsparverordnung EnEV

Die Vorgaben der deutschen Bundesregierung zur Schaffung eines klimaneutralen Gebäudebestandes

Die EnEV ist von den Gebäudeeigentümern sowie von den Baubeteiligten ab 1. Mai 2014 verpflichtend einzuhalten. Dies vereint die bisherige Wärmeschutzverordnung und die ehemals gültige Heizungsanlagenverordnung und stellt Anforderungen an das energiesparende Bauen. Die rechtliche Grundlage der EnEV ist das Energieeinsparungsgesetz (EnEG).

Die aktuellste Auflage der EnEV von 2014 schreibt den Bauherren vor, welche bautechnischen Standardanforderungen für einen effizienten Betriebsenergiebedarf des Gebäudes einzuhalten sind.

Für Neubauten wird der Energiebedarf gegenüber heutigem Standard um etwa 30% gesenkt – damit ist künftig der so genannte Niedrigenergiehaus-Standard die Regel. Für den Nachweis ist ein Energieausweis vorgesehen, der die Transparenz insbesondere für die Gebäudeeigentümer, die Mieter und den Immobilienmarkt deutlich verbessert.

Für die Energieeinsparung im Haushalt sind mehrere Faktoren entscheidend. Beim Kauf eines Fensters sollte man unter anderem auf folgende Eigenschaften achten und zwar U-Wert, Isolierung und Verglasung.

Fassade

Vorderansicht oder Außenseite eines Gebäudes

Als Fassade wird die von außen sichtbare Front eines Hauses bezeichnet. Wenn es sich um eine unverkleidete Außenwand handelt, etwa aus Beton oder die Wand eines Blockhauses, dann ist Fassade quasi mit der Außenansicht der Wand identisch, wobei zur Fassade auch bauliche und gestalterischen Elemente zählen: Fenster, Türen, Fensterläden, Säulen, Kapitelle oder Rollladenkästen, alles, was von außen sichtbar ist. Ist vor die Außenwand eine komplette zusätzliche Fassade aus einem anderen Material gestellt, dann spricht man von einer Vorsatzschale. Es gibt viele verschiedene Fassadenarten, die sich auf die Konstruktion (z.B. hinterlüftete Fassade, Vorsatzschale), das Material (z.B. Holz-, Glasfassade) oder die architektonische oder wirtschaftliche Funktion (z.B. Blend- oder Medienfassade) beziehen.

Fensterbank

Die Fensterbank bildet den unteren waagrechten Abschluss eines Fensterausschnittes.

Fensterbank, Fensterbrett, Fenstersims oder Fensterbord – so unterschiedlich lässt sich die horizontale Verkleidung des oberen Abschlusses der Brüstung eines Fensters bezeichnen.

Die Innenfensterbank ist eine Bereicherung im Rahmen der Wohngestaltung. Eine Fensterbank im Innenraum erfüllt vor allem dekorative Ansprüche, kann farbige Akzente setzen und dient natürlich als Abstellfläche für Blumen und Dekorationsartikel. Die Innenfensterbank ist in der Regel waagerecht ausgeführt. Als Materialien eignen sich Naturstein, Kunststein, echtes Holz sowie PVC-beschichtete Holzpressplatte.

Unsere Kunststoffinnenfensterbänke sind eine sehr günstigere Alternative, vor allem wenn man mehrere Fenster ausstatten möchte. Diese gibt es in einem großen Farbspektrum und unterschiedlichen Dekoren.

Fensterbänke für den Außenbereich sind rein baulich gesehen notwendig, damit das durch Regen, Hagel und Schnee entstehende Niederschlagswasser abgeleitet werden kann und nicht in die Wand eindringen kann. Daher besitzt die Außenfensterbank auch immer eine gewisse Neigung und ist im unteren Bereich mit einer Abtropfnut (Wassernase) versehen. Die modernen Außenfensterbänke sind häufig unmittelbarer Bestandteil des Fensters und fest mit dem jeweiligen Blendrahmen verbunden.

Unsere Fensterbänke für den Außenbereich aus stranggepresstem Aluminium von Helopal bieten einen hervorragenden Wetterschutz für Mauerwerk und Brüstung im Fensterbereich.

Fenstersprosse

Glasunterteilung des Fensterflügels

Ursprünglich konnten nur kleine Glastafeln hergestellt werden, Sprossen dienten als Abtrennung. Heutzutage werden Sprossen aus überwiegend optischen Gründen genutzt.

Es werden drei verschiedene Arten unterschieden:

  1. echte oder glasteilende Sprossen

Darunter versteht man eine Sprossenart, die das Glas teilt. So dass jedes Sprossenfeld mit einer einzelnen Scheibe versehen wird. Fenster die aus mehreren, kleinen Scheiben bestehen, gibt es heutzutage kaum noch. Diese Bauweise ähnelt stark der ursprünglichen Herstellung und ist daher auch sehr aufwendig. Außerdem ist bei der Variante der glasteilenden Sprossen der Wärmeverlust am größten. Jede Unterbrechung der Scheibe steht in direkter Verbindung zur Außenseite des Fensters, und somit entsteht eine Kältebrücke.

2. unechte oder aufgeklebte Sprossen

Zu den unechten Fenstersprossen wird die sogenannte „Wiener Sprosse“ gezählt und stellt die günstige Alternative zu echten Sprossenfenstern dar. Diese Sprossenart ist von glasteilenden Sprossen optisch nicht zu unterscheiden, und ist ideal um schmale Sprossen nachzubilden. Die aufliegenden Sprossen werden nur auf das Glas aufgeklebt und somit lediglich noch mit Silikon verfugt. Aus diesem Grund wirken sie sich nicht auf die dämmenden Eigenschaften der Verglasung aus.

Diese Sprossenart wirkt besonders schön bei Häusern im Landhausstil oder restaurierten Gebäuden, welche unter Denkmalschutz stehen. Sie verleihen dem ganzen Gebäude eine außergewöhnliche und historische Optik.

3. innenliegende Sprossen

Innenliegende Sprossen werden als Sprossengitter innerhalb der Verglasung eingesetzt. Dadurch entfällt die aufwendige Pflege der Sprossenkonstruktion. Eine Besonderheit bei Sprossen, die im Scheibenzwischenraum liegen ist, dass bei 3-fach Fensterglasscheiben sich die Sprosse nur in einem der beiden Zwischenräume der Scheibe befindet.

Heute finden Sprossenfenster überwiegend in der Sanierung  denkmalgeschützter Gebäuden Verwendung und dienen im Neubau eher als Designe Variante. Dabei verleihen sie dem Fenster und dem gesamten Gebäude einen besonderen Ausdruck.

Bei Fensternorm können Sie standardmäßig zwischen innenliegende Sprossen, in der Größe 18mm oder 8mm und aufliegende Sprossen in der Größe 26mm wählen. Natürlich werden wir uns bemühen (fast) jeden anderen Größenwunsch für Sie zu erfüllen.

g-Wert

der Energiedurchlassgrad

Der g-Wert von einem Fenster gibt an, wie gut ein Fenster die Sonnenenergie von außen in den Innenraumüber die Verglasung passieren lässt. Abhängig von der Ausrichtung der Fenster und dem g-Wert und U-Wert lassen sich mit guter Planung Wärmegewinne umsetzen.

Je höher der g-Wert liegt, desto mehr Sonneneinstrahlung wird über die Verglasung als Strahlungswärme nach innen abgegeben. Bei 2-fach verglasten Fenstern liegt der U-Wert bei 1,1 und der g-Wert bei ca. 0,6. Das bedeutet, dass 60 Prozent der auftreffenden Sonnenwärme durch das Fenster nach innen gelangen. Diese Energie kann im Winter direkt genutzt werden. In Verbindung mit niedrigen U-Werten bei sehr effizienten Energiesparfenstern sinken jedoch aufgrund der stark dämmenden Fenster, sowohl der Lichteinfall als auch die Wärmegewinnung durch die Sonneneinstrahlung, der Energiedurchlassgrad sinkt.

Der g-Wert ist nur für solche Fenster wichtig, die auch im Winter wesentlich von Sonneneinstrahlung getroffen werden. Für Fenster auf einer nordlichen Fassade kann er vernachlässigt werden, während er für eine sonnige Südfassade wichtig ist.

Beim Fensterkauf lohnt es sich deshalb, sich gut zu informieren und beraten zu lassen, denn ein Fenster kann einem Gebäude mehr Energie zuführen als der Verlust ausmacht.

Holz-Alu-Fenster

Witterungsbeständige Fenster durch einen schützenden Aluminiummantel

Aluminium ist für die Energieeffizienz eines Hauses keine optimale Wahl. Aus diesem Grund kombiniert man gern das moderne witterungsbeständige Material mit den ausgezeichneten Wärmedämmwerten von Holz.

Technisch gesehen handelt es sich bei einem Holz-Alu-Fenster um ein Holzfenster, das durch eine äußere Alu-Schale sicher geschützt wird. Das empfindliche Holz befindet sich auf der Fensterinnenseite, sodass lästige Erhaltungsanstriche entfallen. Den witterungsunempfindlichen Aluminiumrahmen kann man, mit Hilfe von Holzverzierungen, an die Optik der Holzinnenseite anpassen. Durch die flexible Kombination von Aluminium mit Holz können Holz-Aluminium-Fenster sogar im Denkmalschutz eingesetzt werden.

Zusammengefasst bringt dieses Fenster folgende Vorteilemit sich:

–     beste Wärmedämmwerte

–     Witterungsbeständigkeit

–     lange Lebensdauer

–     Robustheit durch die äußere Alu-Schale,

–     Wohlfühlatmosphäre mit Holzrahmen im Innenbereich,

–     nahezu wartungsfreie Außenoberfläche

–     vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten.

Es empfiehlt sich die Innenseite mit einem Holzöl zu behandeln, um die Lebensdauer des Fensters zu erhöhen.

Insektenschutz

Schutz vor Insekten in den Innenräumen eines Gebäudes

Auf die Abmessungen von Türen und Fenstern abgestimmter Insektenschutz, der aus einem stabilen und fest montierten oder in den Fensterrahmen eingehängten Rahmen mit integriertem und dicht gewebtem Insektenschutznetz besteht. Lösungen für Türen sind in verschiedenen Varianten als Insektenschutztür oder als Lamellenvorhang verfügbar.

Kammersystem

die Kammerkonstruktion eines Kunstofffensters, die die Dämm- und Wärmeisolierung bestimmt

Als Kammersystem wird die Konstruktionsart von Kunststofffenstern bezeichnet, bei der mehrere, gegeneinander abgeschlossene Luftkammern im Rahmenprofil für eine optimale Wärmedämmung sorgen sollen. Meist sind die Dämmwerte von Kunststofffenstern mit mehr Luftkammern besser. Eine genaue Aussage dazu lässt nur der Uf-Wert zu, der den Wärmedurchgangskoeffizienten des Rahmens (frame) angibt. Die ersten Kunststofffenster wurden nur mit einer einzigen Kammer versehen und boten daher auch keine gute Isolierung. Moderne Fenster besitzen Mehrkammerprofile und reichen bis hin zum 7-Kammer-System, häufig als Isolierkammern bezeichnet.

Kondensation

Kondenswasser – Bildung am Fenster, wenn warme und feuchte Luft eine kalte Oberfläche erreicht

Laibung

die Fläche einer Öffnung im Mauerwerk

Lichttransmissionsgrad (tL)

Die Lichtdurchlässigkeit durch die Verglasung

Luftdurchlässigkeit

Der Luftwechsel zwischen dem Raum und dem Außenbereich

Mitteldichtung

eine am Mittelfalz des Fensterprofils angebrachte Dichtung

Montageanker

ein Hilfsmittel, das für den stabilen Einbau von Fenstern benötigt wird

OiB-Richtlinien

Richtlinie 6 für Energieeinsparung und Wärmeschutz

Ornamentglas

strukturiertes Gussglas, dessen Oberfläche ein- oder beidseitig eine Ornamentprägung besitzt

Passivhaus

Ein gut isoliertes Haus, das bestimmte Anforderungen erfüllt

RAL-Ton

Der RAL-Ton legt die allgemeine Nummernbezeichnung der Farbe fest.

Schallschutz (dB)

Maßnahmen, die eine Schallübertragung von einer Schallquelle zu einem Empfänger mindert

Scharnier

Gelenk zur beweglichen Befestigung von Fenstern und Türen

Schlagregendichtheit

Die Dichtheit eines geschlossenen Fensters oder einer Außentür bezogen auf eindringendes Wasser aus einem Regenfall

Als die Schlagregendichtheit wird der Widerstand eines Bauelementes (z.B. Fenster, Glaswand oder Tür) gegenüber dem Schlagregen bezeichnet, d.h. einem Regenfall, dessen lotrechte Fallrichtung durch den Wind verändert wird. Es ist offensichtlich, dass der Staudruck, den der Schlagregen ausübt, nicht nur von der Stärke des Regens selbst, sondern auch von der Windstärke bestimmt wird.

Bei der Prüfung von Fenstern und Türen hinsichtlich deren Schlagregendichtheit werden die Bauelemente unter dem Druck von 0 bis 600 Pa zwischen 15 und 55 min lang besprüht. Die Klassifizierung erfolgt mithilfe von Zahlen und Buchstaben, wobei die Zahl von 1 bis 9 dem Prüfdruck entspricht und der Buchstabe (A oder B) – dem jeweiligen Prüfverfahren. A – ungeschützte (z.B. durch ein Vordach) Fenster und Türen, B – eine teilweise geschützte Bauweise.

Stulpfenster

zweiflügelige Fenster ohne festes Mittelstück

Mehrflügelige Fenster teilen eine große Fensterfläche in einzelne Flügel auf und können mit unterschiedlichen Beschlägen umgesetzt werden. Die Fensterfläche kann dabei über einen festen Mittelpfosten (auch Setzpfosten oder Kämpfer genannt) oder über einen losen Stulppfosten unterteilt werden.

Der Stulp (auch als loser Pfosten bezeichnet) ist die senkrechte Profilleiste im Stulpflügel und öffnet sich als fester Bestandteil des Fensterflügels mit dem Fenster. Dabei entsteht eine ungeteilte Fensteröffnung bei geöffnetem Flügel. Bei geschlossenen Stulpflügel (auch Bedarfsflügel genannt) dient das Stulpprofil als Anschlag für den anderen Flügel.

Ein Stulpfenster besteht aus zwei in der Mitte verbundenen Flügeln. Der Hauptflügel hat einen normalen Fenstergriff während der andere einen Handhebel (Öffner im Rahmen) besitzt.

Der Vorteil dieses Fensters besteht darin dass man das Fenster „komplett“ aufmachen kann, ohne dass ein Mittelpfosten stehen bleibt. Stulpfenster sorgen außerdem für eine schlanke Fensterkonstruktion und sind besonders für schmale Fensteröffnungen geeignet.

Ein Nachteil ist, dass nur der Hauptflügel des Fensters gekippt werden kann. Um den Bedarfsflügel zu öffnen, muss man als erstes den Hauptflügel aufmachen.

Es ist empfehlenswert, dass bei breiten Fenstern (ab ca. 150 cm) ein Pfosten (Kämpfer) zur Verbesserung der Stabilität für den Flügelschlag aufgesetzt wird.

Swisspacer

Warme Kante-Abstandhalter von Schweizer UnternehmenSWISSPACER

Der SWISSPACER Warme Kante Abstandhalter ist zu einem Begriff für die effektive Vermeidung von Wärmebrücken an Fenstern geworden. Er hat eine besondere Isolationswirkung am Rand des Isolierglases und bestimmt den Abstand zwischen den Scheiben. So wird verhindert, dass im Winter die Wärme über den Glasrand nach außen dringt und die Bildung von Kondenswasser wird reduziert.

Fenster müssen immer mehr Anforderungen erfüllen und besonders im Bereich der Wärmedämmung ist die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten sehr fortgeschritten. Das Mehrscheiben-Isolierglas ist ein Beispiel dafür. Dieses kann jedoch nur seine volle Effizienz ausspielen, wenn eine Warme Kante durch Abstandhalter im Fenster verbaut ist. Besonders die 3-fach Verglasung zieht einen Vorteil aus einem effektiven Randverbund, der den Energieverlust auf ein Minimum reduziert und das Fenster bei der Wärmedämmung unterstützt.

Türblatt

der bewegliche Teil einer Tür

Als Türblatt wird der bewegliche Teil einer Tür bezeichnet, parallel zum Fensterflügel beim Fenster. Das Türblatt wird heute mit Hilfe von Türbändern, auch Türangeln genannt, an der Türzarge (dem Türrahmen) befestigt. Der Unterschied zum Scharnier, das dieselbe Beweglichkeit erlaubt, ist, dass das Türblatt ausgehängt werden kann, ohne das Scharnier zu demontieren. Auf der den Türbändern gegenüberliegenden Seite ist das Türblatt normalerweise mit einem Türgriff oder -knauf und einer Schließeinrichtung wie Schloss oder Riegel ausgestattet.

U- Wert

Wärmedurchgangskoeffizient, früher k-Wert

Der Wärmedurchgangskoeffizient, abgekürzt mit U für unit of heat transfer (Einheit des Wärmedurchgangs) hat im Zuge der europäischen Vereinheitlichung den k-Wert ersetzt. Mit der Messung des U-Wertes wird der Wärmeverlust von innen nach außen bestimmt, und zwar pro Quadratmeter und pro Stunde bei 1° Temperaturunterschied.

Die Wärmedämmung eines Fensters hängt von dem Rahmenmaterial, der Verglasung und der Dichtheit ab. Die Dämmeigenschaften eines Fensters bestimmt der U-Wert. Je kleiner dieser Zahlenwert, desto besser die Wärmedämmung.

Bei Fenstern werden grundsätzlich drei U-Werte unterschieden. Der Wärmedurchgangskoeffizient Uw bezieht sich auf das gesamte Fenster. In diesen Wert fließen die U-Werte für die Verglasung Ug und den Rahmen Uf mit ein.

  • Uf  = U frame    – ist der U-Wert des Fensterrahmens.
    Der Uf-Wert wird für die Rahmen-Flügelkombination durch Messung bestimmt. Als Fläche für die Berechnung des Uw-Wertes wird die Ansichtsbreite des Profils angenommen.
  • Ug = U glazing     – ist der U-Wert der Verglasung.
    Der Ug-Wert ist abhängig von der Art der Gasfüllung des Scheibenzwischenraumes, dem Abstand der Scheiben und der Anzahl der Scheiben.
  • Uw = U window – ist der U-Wert des gesamten Fensters.

Der Wärmedurchgangskoeffizient für Fenster wird grundsätzlich in der Standardfenstergröße 1,23 m x 1,48 m errechnet. Beachten Sie, dass größere Glasflächen bessere Werte erreichen, da bei Verglasungen im Vergleich zum Rahmenmaterial bessere U-Werte möglich sind.

Nach der OiB-Richtlinie 6 vom 2011 darf bei normaler Verglasung der Uw-Wert 1,4 W/m2K nicht überschritten werden. Die deutsche Energieeinsparverordnung (EnEV) vom 2014 beschränkt den Wärmedurchgangskoeffizient auf 1,3 W/m2K für einen Altbau.  Als passivhaustauglich gelten Fenster mit einem Uw-Wert nicht größer als 0,8 W/m2K.

Vorsatzschale

Am Kunststoff- oder Holzfenster vorgesetzte Schale aus wetterfestem Aluminium

Fenster mit Vorsatzschale
Die Vorsatzschale aus einer hochwertigen Aluminiumlegierung wird außen auf die Fenster aufgeklipst und umgreift den Flügel- und Blendrahmen. Diese verleiht dem Fensterelement dauerhafte, witterungsbeständige Oberfläche, große Farbauswahl, sowie auch Pflegeleichtigkeit. Unter der Schale steckt jeweils ein anderer Kern: Kunststoff oder Holz.

Wandgestaltung mit Vorsatzschale
Eine Vorsatzschale ist eine Wandverkleidung, die vor einer tragenden Mauerkonstruktion gesetzt und mit dieser verbunden wird. Das kann aus optischen oder dämmtechnischen Gründen geschehen. Häufige Beispiele für Vorsatzschalen sind Klinkerverblendungen oder Holz-, Blech- oder Kunststoffverschalungen an Außenwänden.  Auch außen aufgebrachte Dämmmaterialien, die dann verputzt oder anders verkleidet werden, gelten als Vorsatzschale.
An Innenwänden kommen zum Beispiel Gipskarton- oder Holzpaneelverkleidungen, Verbundplatten oder Grobspanplatten zum Einsatz.

Wärmebrücke

Wärmelecks in der Gebäudehülle, meistens an Verbindungsstellen und Anschlüssen

Wärmebrücken, früher sprach man von Kältebrücken, sind Bereiche eines Gebäudes, an denen Wärme schneller nach außen gelangt, als an angrenzenden Bauteilen. Dies kann materialbedingt sein, wenn Materialien mit einer höheren Wärmeleitfähigkeit verbaut werden wie Metalle. Eine Wärmebrücke kann auch konstruktiv bedingt sein, etwa durch Bauteile, die die Dämmung durchstoßen wie Stahlträger, Rollladenkästen oder Betondecken, die nicht gedämmt sind. Oder die Wärmebrücke entsteht geometrisch, das heißt an Hausecken, Dachgauben oder Erkern, wo die Wandaußenoberfläche größer ist, als die Wandinnenoberfläche. Wärmebrücken sind schlecht für die Energiebilanz und können innen zu Kondensation führen, weil die betroffenen Bauteile innen eine niedrigere Temperatur aufweisen, als die Umgebung. Die dauernde Feuchtigkeit kann dann zu Schimmelbefall führen.

Widerstandsklassen (RC)

Die Prüfung der einbruchhemmenden Eigenschaften von Fenstern und Türen durch unterschiedliche Angriffsszenarien

Es gibt sechs Widerstandsklassen mit steigender Schutzwirkung von RC1N bis RC6 nach der Europäischen Norm DIN EN 1627 (alte Bezeichnung bis September 2011 – WK 1 bis WK 6). RC steht dabei für Resistance Class.

RC1N – Einbruchsversuch mit körperlicher Gewalt wie Gegentreten, Schulterwurf, Gegenspringen, Hochschieben o.ä. Somit eignen sich Elemente dieser Widerstandsklasse vorwiegend als Vandalismusschutz. Fenster der Widerstandsklasse 1 weisen einen nur sehr geringen Einbruchschutz auf.

RC2 – Der Gelegenheitstäter versucht zusätzlich mit einfachen Werkzeugen wie Schraubendreher, Zange oder Keile das Fenster aufzubrechen. Fenster der Widerstandsklasse 2 haben einen gering bis durchschnittlichen Einbruchschutz.

RC3 – Der Täter versucht zusätzlich mit einem zweiten Schraubendreher und/oder einem Kuhfuß Zutritt zu erlangen. WK3 Fenster weisen einen hohen Einbruchschutz auf. Im privaten Haushalt reicht üblicherweise ein Schutz der Widerstandsklasse RC 2 und RC 3.

RC4 – Der erfahrene Täter setzt zusätzlich Säge- und Schlagwerkzeuge z. B. Schlagaxt, Stemmeisen, Hammer und Meißel – sowie eine Akku-Bohrmaschine ein. Fenster der Widerstandsklasse 4 haben einen sehr hohen Einbruchschutz.

RC5 – Der sehr erfahrene Täter bringt zusätzlich Elektrowerkzeuge z. B. eine Bohrmaschine, Stich- oder Säbelsäge und Winkelschleifer mit einem max. Scheibendurchmesser von 125 mm zum Einsatz. Fenster der Widerstandsklasse 5 haben einen sehr, sehr hohen Einbruchschutz. Die Widerstandszeit beträgt mindestens 15 Minuten.

RC6 – Der sehr erfahrene Täter verwendet zusätzlich Elektrowerkzeuge wie z. B. Bohrmaschine, Stichsäge oder Säbelsäge und Winkelschleifer mit einem max. Scheibendurchmesser von 230 mm. Fenster der Widerstandsklasse 6 haben einen extrem hohen Einbruchschutz und die Widerstandszeit beträgt mindestens 20 Minuten.

Windlastwiderstand

Die Widerstandsfähigkeit von Fenstern und Türen bei Windlast

Fenster, Glaswände und Türen sollen auch dem starken Wind standhalten können. Je höher dabei das entsprechende Bauelement in einem Gebäude installiert wird, desto höher fällt die Windlast aus. Die Windlast, der ein Bau oder seine Elemente ausgesetzt sind, hängt außerdem von der Lage des Gebäudes selbst ab.

Die Windwiderstandsfähigkeit wird nach der Norm DIN EN 12210 klassifiziert: von Klasse 0 (nicht geprüft) bis Klasse 5 (hohe Widerstandsfähigkeit). Weiterhin werden drei Klassen (A, B, C) entsprechend der relativen frontalen Durchbiegung bei der Windlast unterschieden. Die endgültige Klassifizierung der Bau-Elemente hinsichtlich ihrer Windwiderstandsfähigkeit erfolgt mithilfe einer Buchstaben-Zahlen-Kombination, wobei der Buchstabe die Klasse der relativen frontalen Durchbiegung und die Zahl – die Klasse der Windlast angibt.

Zarge

die Rahmenkonstruktion, welche die Tür oder das Fenster mit der Wand verbindet und gleichzeitig die Laibung der Wand verdeckt

Als Zarge wird der feststehende Rahmenteil bezeichnet, der in eine Fensteröffnung eingebaut wird und in dem sich der bewegliche Teil eines Fensters mittels Scharnieren bewegt. Umgangssprachlich wird dafür auch Fensterstock verwendet, oder Fensterrahmen in Abgrenzung zum Fensterflügel. Im Fensterbau dagegen gehören Zarge und Fensterflügel zum Fensterrahmen. Die Nomenklatur gilt ebenso für Türen. Man spricht von Tür- oder Fensterzarge.

Wenn Sie ein Fensterangebot im Bereich Schaumburg wünschen, sprechen Sie uns an 05723/7035355  www.fenstervermittlung.de

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Fenster ausmessen ist ein wichtiger Schritt vorab

Fenster ausmessen leicht gemacht

Wer Modernisierungen im Wohnraum plant, muss zunächst das benötigte Maß für die gewünschten Türen und Fenster richtig ausmessen. Denn nur so geht die Montage reibungslos vonstatten. So muss bei der Anschaffung eines neuen Fensters stets zunächst das sogenannte Fensteraufmaß exakt bestimmt werden. Um Ihnen das Ausmessen zu erleichtern, haben wir eine Anleitung entwickelt, welche Ihnen Schritt für Schritt dabei hilft, das benötigte Bestellmaß zu messen. Die ermittelten Maßen können Sie dann ganz einfach beim Bestellen Ihrer neuen Fenster und Türen im Produktkonfigurator eingeben.

1. Vorbereitungsarbeiten

In Altbauten sind bereits Fenster und Türen aus Holz, Kunststoff oder Alu vorhanden. Um das erforderliche Aufmaß für Ihre neuen Fenster zu bestimmen, müssen Sie deshalb die Maße der bereits verbauten Bauteile ausmessen. Hilfreich sind hier oftmals gegebenenfalls vorhandene Baupläne, da hier bereits alle relevanten Maße vermerkt sind. Da bei Altbauten allerdings oftmals bauliche Veränderungen vorgenommen werden, kann das Maß im Bauplan hin und wieder von den tatsächlichen Gegebenheiten abweichen. Verlassen Sie sich deshalb nicht nur auf den Bauplan, sondern messen Sie alles nach (Abb. 1).

Fenster ausmessen

Abb. 1

Wenn Sie die Maße von Fenstern und Türen exakt bestimmen und notieren, können Sie später auch Zusatzausstattungen wie Rollladen oder Insektenschutz anbringen, ohne erneut Höhe und Breite ausmessen zu müssen.

Um dann die Höhe und Breite Ihrer Fenster messen zu können, benötigen Sie neben dem Maßband einen Stift und Papier. Notieren Sie alle erhobenen Maße im Bauplan und übernehmen Sie auch das Datum der Änderung.

 

Falls zu einem späteren Zeitpunkt weitere bauliche Veränderungen geplant sind, sparen Sie sich ein erneutes Ausmessen Ihrer Fenster.

Egal, ob Neubau oder Altbau, messen Sie immer von außen und von innen. Eventuelle Abweichungen innen und außen sind dafür ausschlaggebend, von welcher Seite aus das Fenster eingebaut werden muss.


2. Ausmessen von Fenstern in Altbauten

Um das Aufmaß Ihres Fensters korrekt zu bestimmen, sollten Sie zunächst Ihr Fenster auf einem Blatt Papier grob skizzieren. Hier können Sie später das ermittelte Maß notieren. Auf der Skizze sollte auch vermerkt sein, an welcher Position sich der Fenstergriff befindet und wie das Fenster geöffnet und geschlossen wird.

Das Maß jedes Fensters, aber auch jeder Art von Türsystem, wird immer aus der Sicht einer Person gemessen, welche von Innen nach Außen blickt!

  • Das Ausmessen der Breite wird folgendermaßen vorgenommen: Messen Sie die Breite am oberen und am unteren Ende des Fensters und nehmen Sie bei einer Abweichung die kleinere Größe als Ausgangswert. Da zwischen Fenster und Laibung eine Lücke für Dichtungen und ähnliches vorgesehen ist, müssen Sie nun noch 20 Millimeter von der gemessenen Breite abziehen.
  • Messen Sie nun auch die Höhe an zwei Stellen aus und nehmen Sie gegebenenfalls den kleineren Wert als Grundwert, von welchem Sie in diesem Fall lediglich 10 Millimeter abziehen müssen. Da gerade im Altbau oftmals die Fensterbank innen höher liegt als außen, muss nun noch die Höhe des Anschlussprofils dazugerechnet werden. Messen Sie hierzu also die Höhe und addieren Sie diesen Wert zum vorher gemessenen. Das Maß des Abschlussprofils muss zwingend hinzugerechnet werden, da die Maße von Fenstern grundsätzlich inklusive Abschlussprofil angegeben werden.

Ein Anschlussprofil hat in der Regel das normierte Maß von 30, 40 oder 50 Millimeter. Damit das von Ihnen gewünschte Fenster auch wirklich in die vorhandene Laibung passt, sollten Sie deshalb bei einer nicht eindeutigen Messung immer das kleinere Maß wählen.

Beispiel: Ihre Messungen in der Höhe ergeben ein kleineres Maß von 1320 mm. Ziehen Sie hiervon 10 mm ab. Das Bestellmaß ist also 1310 mm. In der Breite messen Sie indes oben 1240 mm sowie unten 1230 mm. Subtrahieren Sie auch hier vom kleineren Wert. Die Rechnung lautet in diesem Fall also 1230 mm minus 20 mm. Das Ergebnis für die Breite Ihres Fensters lautet 1210 mm.

Fensterwelt Rodenberg

Langestr.33

31552 Rodenberg

Tel.: 05723/7035355

Anleitung zum Fenstereinbau

Fenster einbauen – eine Anleitung

Beim Einbauen von Fenstern muss nicht immer der Fachmann ran. Auch der Heimwerker kann mit dem entsprechenden Material und Zubehör selbst sein Fenster einbauen. Um viele häufig gemachte Fehler zu vermeiden, benötigen Sie jedoch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, sowie geeignete Tipps und Tricks zum Einbau. So kann es zum Beispiel beim Verschrauben der Fensterrahmen zu unerwünschten Wärmebrücken kommen, wenn der Rahmen nicht optimal ausgerichtet ist. Die folgende Anleitung zeigt Ihnen detailliert auf, wie Sie alles richtig machen und Ihr Fenster professionell einbauen.

1. Vorbereitungsarbeiten

Vor dem Einbauen Ihres Fensters sollten Sie überprüfen, ob alle benötigten Werkzeuge und Materialien vorhanden sind. Überprüfen Sie dann die folgenden Voraussetzungen:

Vorbereitung der Laibung für den Fenstereinbau

Abb. 1
  • Ist die Laibung aller Wände im Haus glatt und staubfrei? Wenn Sie Ihre Fenster einbauen, muss hier eine tadellose Flächenbeschaffenheit vorliegen: Nur so kann das Dichtband später optimal halten und der Einbau nach dem RAL-Standard gewährleistet werden (Abb. 1).
  • Passen die Maße der Laibungsöffnungen zu Ihren Fenstern? Damit Sie Ihr Fenster erfolgreich einbauen können, gleichen Sie die Längen, Breiten und Tiefen zur Sicherheit nochmal ab.

Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie das Fenster einbauen. Dabei empfehlen wir, die Montage zu zweit auszuführen und mit einer Dauer von 2-3 Stunden zu rechnen.

2. Fenster vorbereiten

Vor der eigentlichen Fenstermontage ziehen Sie zunächst die auf dem Fensterrahmen klebende Schutzfolie ab: Sie kann schlecht nach der Montage entfernt werden und sollte daher im Vorfeld gelöst werden (Abb. 2b). Die übrigen Folien schützen die Oberfläche beim Einbauen und bleiben zunächst an Ort und Stelle.


  • Montieren Sie den Fenstergriff am Fensterflügel, damit er geöffnet werden kann (Abb. 2c). Hängen Sie dann den Flügel aus: Dazu wird der obere Sicherungsstift mit einem Schlitzschraubenzieher nach unten entfernt (Abb. 2a). Öffnen Sie den Fensterflügel nun und ziehen Sie ihn nach oben hinaus.
  • Schützen Sie den ausgehängten Fensterflügel vor Beschädigungen, indem Sie ihn auf eine weiche Unterlage stellen. Vor allem Holz und Aluminium sowie Weiß und andere helle Farben sind anfällig für Kratzer, die später nur schwer rückgängig zu machen sind.
Fenster für den Einbau vorbereiten

Abb. 2

3. Abdichtungsart

Beim Einbauen Ihrer Fenster müssen Sie sich stets zwischen verschiedenen Abdichtungsarten entscheiden. Dabei werden drei Ebenen unterschieden:

Fenster Abdichtungsarten (Innen, Mitte, Außen)

Abb. 3
  • Ebene „Innen“: Sie trennt Außen- vom Raumklima. (Abb. 3a)
  • Ebene „Mitte“: Sie bezeichnet den Raum zwischen Fensterrahmen und Wand. (Abb. 3b)
  • Ebene „Außen“: Sie dient als Ebene für den Wetterschutz und muss daher dauerhaft schlagregendicht sein. (Abb. 3c)

Daraus ergeben sich unterschiedliche Anforderungen:

  • Die innere Abdichtung soll dampfdiffusionsdicht sein.
  • Die mittlere Abdichtung soll komplett mit wärmedämmenden Materialien gefüllt sein.
  • Die äußere Abdichtung ist dampfdiffusionsoffen auszuführen.

Damit das Fenster dicht hält, werden für die einzelnen Ebenen unterschiedliche Materialien benötigt:

  • Innen: Benutzen Sie dampfdicht ausgeführte Folie oder alternativ eine Acryl-Verfugung.
  • Mitte: Hier eignet sich ein 1-Komponenten-PU Montageschaum. Die Alternative sind Stopfmaterialien wie Mineralfaserbaustoffe, Baumwollzöpfe und Rundschnur.
  • Außen: Am Besten ist hier ein vorkomprimiertes Dichtungsband oder eine dampfdiffusionsoffene Folie. Ebenfalls möglich ist eine Verfugung durch Silikon.

 

Beim Einbauen Ihrer Fenster sollten Sie immer darauf achten, dass die Abdichtung einen wichtigen Schutz vor Baufolgeschäden darstellt.

4. Rahmen einsetzen und ausrichten

Im nächsten Schritt der Montage wird der Rahmen eingesetzt. Hier benötigen Sie eine Wasserwaage und gegebenenfalls die mitgelieferten Unterlegscheiben.

Fenster einbauen - Rahmen einsetzen und ausrichten

Abb. 4
  • Bringen Sie die gewählten Fensterdichtungen am Rahmen (Abb. 4a) an und setzen Sie diesen in die Öffnungen ein (Abb. 4b).
  • Richten Sie den Rahmen mit Hilfe der Wasserwaage aus (Abb. 4c). Um Unebenheiten auszugleichen, nutzen Sie beim Einbauen Ihrer Fenster stets die mitgelieferten Unterlegscheiben.

Wenn Sie Fenster einbauen, müssen diese perfekt im Wasser stehen, damit Sie später gut schließen.

5. Fensterrahmen verschrauben

Damit Sie Ihr Fenster sicher einbauen können, muss der Rahmen fest mit der Wand verschraubt werden (Abb. 5).

Fensterrahmen mit der Wand verschrauben

Abb. 5
  • Bohren Sie dazu mit der Bohrmaschine Löcher vor. Das Mauerwerk kann dabei unterschiedlich beschaffen sein: In einem Altbau kann es schnell zur Splitterlösung kommen, wodurch Möbel, Fensterbank oder Boden beschädigt werden können. Beugen Sie bei schwierigen Fällen mit einem Rahmendübel und behutsamer Vorgehensweise vor.
  • Mit Hilfe der Bohrmaschine drehen Sie die Schrauben ein. Der Fensterrahmen ist jetzt mit dem Mauerwerk verbunden. Im nächsten Arbeitsschritt werden nun die Zwischenräume ausgeschäumt, um eine gute Dämmung zu gewährleisten.

6. Zwischenräume ausschäumen und abdichten

Sollten Sie außen ein Dichtband und innen eine Folie für Ihr Fenster gewählt haben, müssen Sie mit dem Ausschäumen warten, bis das Dichtband am Mauerwerk aufgegangen ist.

Fenster abdichten mit Montageschaum und Dichtband

Abb. 6
  • Um mit dem Einbauen des Fensters zum Ende zu kommen, schäumen Sie den Hohlraum zwischen Rahmen und Mauer aus. Dosieren Sie vorsichtig, da der Schaum noch aufquillt (Abb. 6a).
  • Kleben Sie nun, je nachdem, die Innere Folie vollflächig an das Mauerwerk an (Abb. 6b) oder verfugen Sie die Ebene entsprechend (Abb. 6c).

Nun muss in einem letzten Schritt noch der Fensterflügel eingehängt werden.

7. Fensterflügel einhängen und ausrichten

Haben Sie alle Schritte erfolgreich abgeschlossen, können Sie nun den Flügel montieren und einstellen. Eine detaillierte Anleitung für die richtige Einstellung finden Sie auf weiten Seiten.

Fensterflügel einhängen

Abb. 7
  • Hängen Sie den Fensterflügel ein und prüfen Sie, ob er sich gut öffnen und schließen lässt (Abb. 7).
  • Sollte er klemmen oder quietschen, justieren Sie den Fensterflügel nach

Mit dieser Anleitung können Sie auch als Laie jedes moderne Fenster problemlos einbauen.

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